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Chemie des Bauwesens Band 1 Anorganische Chemie

Chemie des Bauwesens Band 1 Anorganische Chemie
Autor: Karl Krenkler

Quelle: Springer
Heidelberg

ISBN-10: 364281476X
ISBN-13: 978-3642814761

Signatur: P 052
Inventar-Nr.: 2782
Erfassungsdatum: 2006/02/14

Datum: 1980
Für die meisten Menschen ist die Chemie "ein Buch mit sieben Siegeln" und mancher Bauingenieur mag sich bei dem Buchtitel "Chemie des Bauwesens" fragen, was denn das Bauwesen mit Chemie zu tun hat. Darauf gibt es nur eine Antwort: "sehr viel". Als Beispiel der Zement. Er ist eine prozentgenau abgestimmte Mischung von Silikaten, Aluminaten und Ferriten. Zement wird nicht nur in einem scharfer Kontrolle unter­liegenden chemischen Prozess hergestellt, sondern auch seine Erhärtung und alles was damit zusammenhängt, wie z. B. Schwinden, Kriechen, Warmeentwicklung, sind Fol­gen chemischer Reaktionen und auch die mögliche Schädi­gung des Zementsteins durch Sulfate und andere aggressive Stoffe sind chemische Vorgänge. Den idealen Zement, der nur gute Eigenschaften besitzt, gibt es nicht. Die Eigenschaften schließen sich oft gegensei­tig aus. Ein frühhochfester Zement hat in der Regel auch eine hohe Wärmeentwicklung, verstärkte Schwindneigung und anderes mehr. Urn den vielerlei Forderungen der Pra­xis gerecht zu werden, gibt es eine Reihe von Zementen, von denen nur die Portlandzemente, der Eisenportland­zement, der Hochofenzement, der Tonerdezement, der Trasszement, der Weißzement und zementähnliche Binde­mittel wie der hydraulischer Kalk und der Wasserkalk ge­nannt seien.